Import und Export in Deutschland
von Herman R. am 07/10/11 um 8:51 am
Der Euro schwankt und die Aktienkurse sind auf Achterbahnfahrt. Griechenland ist sozusagen pleite und die Bankenkrise ist auch schon wieder da. Doch wieso hängen all diese wirtschaftlichen Faktoren so eng zusammen? Die Antwort ist einfach: Es liegt am globalen Handel, sprich an Handeln zwischen den verschiedenen Ländern und Zollzonen. Doch nur mit diesem Handel, also mit Im- und Export funktionieren die Wirtschaft und das Leben von heute auch fortan weiter so, wie wir es gewohnt sind.
Die Geschichte des Handels
Der Handel war schon immer wichtig. Bereits in der Antike gab es Händler und einige Jahrhunderte später wollte sich der europäische Mensch mehrere Sachen sichern, die eigentlich auf seinem Kontinent oder in seinem Land nicht angebaut werden konnten oder aber nicht hergestellt werden konnten. Deshalb hat man den Handel verstärkt, um auch Produkte aus anderen Ländern importieren zu können und so eine größere Vielfalt an Grund- und Luxusmitteln zur Verfügung zu haben. Viele Länder bauten anfangs auf Merkantilismus, so wie Frankreich, die unter König Louis nur Rohstoffe importieren wollten und Fertigwaren exportieren wollten, und so durch ihre Fertigprodukte von den anderen Ländern hohe Summen verlangt haben. Das ging jedoch nur solange gut, bis auch andere Länder so egoistisch agierten und man ein neues System finden musste. Jedes Land hat sich dabei auf seine besten Kompetenzen spezialisiert und dabei die besten Produkte angeboten. Nur deshalb gibt es heute in Supermärkten eine so große Vielfalt an Lebensmitteln oder aber auch so viele hoch technisierte Autos, deren Rohstoffe aus den verschiedensten Ländern, ja sogar deren Einzelteile aus den verschiedensten Ländern kommen.
Was wenn der Export und der Import zusammenbricht?
Sollte es einmal soweit sein, dass ein Land nichts mehr importieren kann, weil es nicht mehr ausreichend Geld zur Verfügung hat, so kann es auch keine eigenen Artikel mehr herstellen, die konkurrenzfähig sind. Für die Herstellung verschiedener Konsumgüter braucht man nämlich Rohstoffe aus verschiedenen Ländern. Dieses Land würde demnach in einer Welle von Armut enden und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können. Arbeitslosigkeit und allgemeine Verarmung wären die Folge. Doch auch für die Länder, die noch agieren können, wäre dies ein Verlust, weil die arbeitslosen Menschen aus dem ausgeschiedenem Land nichts mehr abkaufen könnten und so die Zielgruppe notgedrungen verkleinert werden würde. Man sieht also, dass der Wohlstand in einem Land, abhängig von den Ländern um ihn herum ist. Man kann das sehr gut mit der beliebten Sportart Fußball vergleichen. Auch wenn man den weltbesten Spieler in seinen Reihen hat, aber trotzdem sonst nur mittelmäßige oder schlechte Spieler hat, wird er keine guten Pässe bekommen und wird nicht gut spielen können. Der Fußballer steht hier für ein Land und die schlechten Spieler für die armen Länder, die keinen Im- und Export mehr betreiben können. Man kann also in der heutigen Welt, in der es vor allem um globalen Handel geht, nur noch den Wohlstand und das Leben aufrecht erhalten, indem man den Im- und Export weltweit antreibt und der Handel weiterhin vonstattengeht. Deshalb sind der Import und der Export auf der ganzen Welt so wichtig und werden es auch in Zukunft noch sein.
Image: dipego – Fotolia